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Haareis

Haareis ist eine sehr seltene Erscheinung, tritt aber im kühlen und feuchten Harz doch häufiger auf.

Bei winterlichen Wald-Spaziergängen sieht der eingefleischte Pilzfreund manchmal fiedrige, weiße Erscheinungen, die ihn sofort an Schleimpilze denken lassen. Es handelt sich dabei aber um Haareis, eine biophysikalisch erklärbare Bildung, die auf totem Holz von dünnen Buchen- und Eichenästen auftritt.

Diese Eishaare bilden sich meistens zwischen -1 Grad und -3 Grad Celsius. Aus der Physik der Atmosphäre ist bekannt, dass bei diesen Temperaturen vor allem organische Verbindungen als Gefrierkeime wirksam sind. Letztere sind sehr wahrscheinlich Pilz- Myzelien auf der Totholzoberfläche, was durch neuere Experimente untermauert wird.

Trotzdem sind noch nicht alle Geheimnisse um dieses Haareis endgültig geklärt. Aber wieder einmal war es der große Forscher Alfred Wegener, der seiner Zeit weit voraus war und die genannte Erklärung bereits im Winter 1916/17 vermutete, als er erstmals in den Vogesen und später auch in Rheinsberg auf dieses Phänomen stieß.
(Text nach Brigitte & Carsten Brauckmann)

Weitere Informationen unter: de.wikipedia.org/wiki/Haareis,
de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Wegener

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Copyright der Fotos B. & C. Brauckmann, Clausthal-Zellerfeld
und der Texte Bernd Sternal 2011

 
Deutschland (k)ein Erfinderland von Bernd Sternal
Ein Abriss durch die Geschichte deutschen Erfindertums

mit biographischen Passagen sowie einigen Kommentaren und Einlassungen,
die hoffentlich zum Nachsinnen anregen
Deutschland (k)ein Erfinderland von Bernd Sternal

„Vergraben ist in ewiger Nacht der Erfinder großer Name zu oft. Was ihr Geist grübelnd entdeckte, nutzen wir; aber belohnt Ehre sie auch?“
Friedrich Gottlieb Klopstock (um 1760)


Der Autor Bernd Sternal (* 1956) ist gelernter Werkzeugmacher und Flugzeug-mechaniker sowie Dipl.-Ing. für Maschinenbau und Technologie. Er arbeitete als Manager in verschiedenen Branchen, war als Unternehmer, freiberuflicher Ingenieur und als Technologieberater tätig und er ist freier Erfinder mit zahlreichen nationalen und internationalen Patenten, Gebrauchs- und Geschmacksmustern. Seit 2006 ist er als Publizist und Autor tätig geworden. Mit dem Buch möchte er eine Brücke für Erfinder schlagen, sie aber auch aus seinem reichen Erfahrungsschatz schöpfen lassen. Auch möchte er einer breiten Leserschaft über das Erfindertum berichten, damit die Gesellschaft nicht vergisst, woher unser deutscher Wohlstand kommt und wie er zu erhalten ist. Denn erfolgreiche Erfinder sind auch Superstars, wenn auch fast immer im Verborgenen. Auch möchte er mit seinem Werk den Entschei-dungsträgern aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft einen Spiegel vorhalten. Und letztendlich hat er versucht, hoffentlich intelligente und machbare Vorschläge aufzuzeigen, um dem Erfindertum in Deutschland wieder den Stellenwert einzuräumen, den es verdient – eine Spitzenposition.