Ausflugsziele Startseite

 
Rubriken:
> Action & Freizeit
> Ausgewählte Ferien- 
   Wohnungen/Häuser

> Ausgewählte
   Hotels & Pensionen

> Baden im Harz
> Burgen & Schlösser
> Dome, Kirchen & Klöster
> Familie & Kinder
> Garten- & Parkanlagen
> Geschichte
> Harzer Persönlichkeiten
> Harzer Traditionen &
   Handwerk

> Hofläden &
   Direktvermarkter

> Höhlen & Bergwerke
> Kultur
> Motorradtouren
> Mühlen im Harz
> Museen
> Natur & Nationalpark
> Pilze, Flora & Fauna
> Reiten & Kutschfahrten
> Schlemmen
> Seen & Talsperren
> Tiere & Tiergärten
> Traumhochzeit im Harz
> Türme & Warten
> Wandern & Radeln
> Wellness & Gesundheit
> Wissenswertes

> Harz-Hotels online 
   Buchen mit Booking >>>

> Fewo online Buchen
  
mit Booking >>>

> Suchmaschine

> Anfrage an Gastgeber
   im Harz
  
Lassen Sie sich ein
   individuelles Angebot für
   Ihren Harzurlaub erstellen.

> Harzorte mit Gastgebern
> Last-Minute Angebote
   im Harz

> Fotos vom Harz
> Video's vom Harz
> Webcam's vom Harz

> Harz Radio Archiv
> Harz-Karte
> Aktuelles aus dem Harz

 

 

Cyriacus Spangenberg aus Nordhausen

Cyriacus Spangenberg wurde am 7. Juni 1528 als Sohn des Südharzer Reformators Johannes Spangenberg in Nordhausen geboren. Dieser gilt als führender Verfechter von Luthers Lehren. Der junge Cyriakus wurde zunächst von seinem Vater unterrichtet. Bereits mit 14 Jahren begann er dann an der Universität Wittenberg zu studieren. Schon vor Abschluss seiner Studien in Theologie und Geschichte wurde er in Eisleben während des Schmalkaldischen Krieges als Lehrer tätig. Danach ging er zurück nach Wittenberg, wo er 1550 seine Studien abschloss. Im selben Jahre übernahm er zwischenzeitlich die Pfarrstelle seines verstorbenen Vaters an der Andreaskirche in Eisleben. Danach wurde er Schlossprediger in Mansfeld.

Zeit seines Lebens kämpfte Spangenberg für die Verbreitung der Lutherischen Lehren und setzte damit das Werk seines Vaters fort. Er lehnte zahlreiche angebotene Ämter ab, so das des Generalsuperintendenten der Grafschaft Mansfeld sowie Berufungen nach Nordhausen, Magdeburg und Lübeck. Spangenberg ging dann nach Antwerpen, wo er den Lutherischen Theologen Matthias Flacius kennen lernte und u. a. mit ihm und Hermann Hamelmann die Confession der Gemeinde abfasste. Er nahm sich auch der Erbsündenlehre des Flacius an und geriet darüber in heftigen Streit mit einflussreichen Theologen seiner Zeit. Nachdem er um 1570 in seine Südharzer Heimat zurückkehrte, wurde die Erbsündenlehre für ihn verhängnisvoll, da sich einflussreiche lutherische Theologen wie Joachim Mörlin, Martin Chemnitz, Tilemann Hesshus und auch Philipp Melanchthon gegen ihn wandten.

Es kam zu einem heftigen Streit unter Theologen im Mansfelder Land, in den auch die Bevölkerung hineingezogen wurde. Der Administrator von Magdeburg, Markgraf Joachim Friedrich, sah sich genötigt einzugreifen und schickte Silvester 1574 bewaffnete Bürger aus Halle nach Mansfeld. Spangenberg erkannte die Gefahr rechtzeitig, er floh und kam bis in die kursächsische Amtsstadt Sangerhausen, wo er in Sicherheit war. Im Jahr 1581 zog er nach Schlitz in Oberhessen und wurde dort Pfarrer. 1595 siedelte er nach Straßburg über, wo er den Rest seines Lebens verbrachte und im Jahr 1604 starb.

Spangenberg hinterließ ein umfangreiches und beeindruckendes theologisches und historisches Werk. Sein Werk besteht aus Kommentaren, bearbeiteten Katechismen, Predigten und 21 Predigten über Luthers Leben. Für die Harzregion von großer historischer Bedeutung seine Mansfelder Chronica. Diese war nach seinem eigenen Bekunden auf sieben Teile (Bände) ausgelegt: 1. Land und Leute, politische Schicksale der Grafschaft, 2. Von der Religion der Einwohner, 3. Stammbaum und Geschlechtsregister des Grafenhauses, 4. Erdkundliche Beschreibung der Grafschaft von Ort zu Ort; 5. Bericht von den Bergwerken, dessen Verwaltungen, Schmelzhütten, Zechen usw., 6. Kalendarium (Zeittafel), 7. Onomasticon oder Namenserklärung deutscher Männer und Frauen.

Teil 1 wurde 1572 in Eisleben gedruckt. Wesentliche Teile von Teil 3 und 4 wurden als Manuskript erst Anfang des 20. Jahrhunderts im K. u. K. Hof- und Staatsarchiv Wien gefunden. Diese wurden zwischen 1912 und 1924 vom Verein für Geschichte und Altertümer der Grafschaft Mansfeld in Druck gegeben. Die Manuskripte belegen, dass Spangenberg bis kurz vor seinem Tode an diesem Werk gearbeitet hat. Von den geplanten Teilen 2, 5, 6 und 7 fehlt bis heute jede Spur. Bedauerlich, da davon ausgegangen werden kann, dass Teil 2 fertig gestellt wurde und an Teil 5 zumindest angearbeitet wurde.

Weitere Informationen unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Cyriacus_Spangenberg

>>> Gastgeber in Nordhausen

zurück

Copyright der Wikipedia und der Texte Bernd Sternal 2013

 
Deutschland (k)ein Erfinderland von Bernd Sternal
Ein Abriss durch die Geschichte deutschen Erfindertums

mit biographischen Passagen sowie einigen Kommentaren und Einlassungen,
die hoffentlich zum Nachsinnen anregen
Deutschland (k)ein Erfinderland von Bernd Sternal

„Vergraben ist in ewiger Nacht der Erfinder großer Name zu oft. Was ihr Geist grübelnd entdeckte, nutzen wir; aber belohnt Ehre sie auch?“
Friedrich Gottlieb Klopstock (um 1760)


Der Autor Bernd Sternal (* 1956) ist gelernter Werkzeugmacher und Flugzeug-mechaniker sowie Dipl.-Ing. für Maschinenbau und Technologie. Er arbeitete als Manager in verschiedenen Branchen, war als Unternehmer, freiberuflicher Ingenieur und als Technologieberater tätig und er ist freier Erfinder mit zahlreichen nationalen und internationalen Patenten, Gebrauchs- und Geschmacksmustern. Seit 2006 ist er als Publizist und Autor tätig geworden. Mit dem Buch möchte er eine Brücke für Erfinder schlagen, sie aber auch aus seinem reichen Erfahrungsschatz schöpfen lassen. Auch möchte er einer breiten Leserschaft über das Erfindertum berichten, damit die Gesellschaft nicht vergisst, woher unser deutscher Wohlstand kommt und wie er zu erhalten ist. Denn erfolgreiche Erfinder sind auch Superstars, wenn auch fast immer im Verborgenen. Auch möchte er mit seinem Werk den Entschei-dungsträgern aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft einen Spiegel vorhalten. Und letztendlich hat er versucht, hoffentlich intelligente und machbare Vorschläge aufzuzeigen, um dem Erfindertum in Deutschland wieder den Stellenwert einzuräumen, den es verdient – eine Spitzenposition.