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Wie ein Vielfraß in den Harz kam und starb

Es war kein Raubtier aus der Familie der Marder, das da 1771 in den Harz kam. Es war ein Mann, ein Österreicher, mit Namen Joseph Kohlnicker. Er war ein Reisender, man könnte auch sagen ein Bettler und Schnorrer. Einer mit einer ganz außergewöhnlichen Begabung, wenn man sein Können als solche ansehen möchte. Kohlnicker konnte essen wie ein Vielfraß, besser gesagt fressen.

Einiges wurde der Fresslust von Kohlnicker sicher hinzu gedichtet. So sagt man, er konnte ein ganzes Kalb oder Spanferkel am Stück verschlingen und ein paar Laib Brot dazu. Nebenher schluckte er Steine, Metalle, Glas und vieles mehr ohne davon Beschwerden zu bekommen. Er schien dererlei zur Verdauung zu brauchen.

Kohlnicker hatte als österreichischer Soldat gedient. Er schlang soviel in sich hinein, dass acht Kameraden davon satt geworden wären. Die Folge, er musste seinen Abschied nehmen und zog fortan an Bettler durch die Welt, immer nur darauf bedacht seinen unersättlichen Hunger zu stillen. Meist kehrte er in Wirtshäuser ein. Er hatte zwar kein Geld, aber wenn er den Wirten oder Gästen von seinen außergewöhnlichen Fähigkeiten erzählte, kam es oft spontan zu Wetten und die gewann der Österreicher fast ausnahmslos.

Wie gesagt, vieles wurde sicher hinzu gedichtet, dann führte der Weg Kohlnicker aber in den Harz und am 01. Mai 1771 nach Ilfeld. Dort bat er mit seiner Frau im Ilfelder Stiftsgasthof um ein Nachtquartier. Zuvor legte er noch eine Probe seines unglaublichen Könnens ab und erhielt für den Folgetag die Zusage für eine ausreichende Hauptmahlzeit.

Sicher haben Gastwirt und Gäste mit Spannung dem nächsten Tag entgegengesehen. Aber in der Nacht starb Kohlnicker überraschend an einem Schlaganfall.

Zahlreiche Ärzte kamen darauf hin nach Ilfeld, um den Vielfraß zu untersuchen und zu obduzieren. Das ärztliche Obduktionsprotokoll sagt folgendes: Der Magen war wie ein Sack, hatte keine Falten konnte fünf Kannen Wasser fassen und hatte ein Leergewicht von etwa 650 Gramm. Er enthielt 19 Kieselsteine und zahlreiche rohe Fleischstücke. Auch seine Gedärme wurden untersucht und enthielten 83 Kieselsteine, 2 Metallknöpfe, 1 Schnalle aus Blei sowie 5 zinnerne Schuhschnallen.

Somit gilt als bewiesen, Kohlnicker war wirklich ein Vielfraß, ein Mensch mit Fähigkeiten die andere immer aufs Neue in Erstaunen versetzten und der zu seiner Zeit für wahres Erstaunen sorgte. Bis heute ist in Deutschland kein ähnlich ausgeprägter Fall aktenkundig geworden.

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Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2010

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