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Die Sachsenkriege, Heinrich IV. und die Harzburgen

Heinrich IV. wurde am 11.November 1050 in der Kaiserpfalz zu Goslar als Sohn von Kaiser Heinrich III. und Kaiserin Agnes geboren. Seiner Vaterstadt sollte er lebenslang verbunden bleiben. Bereits mit drei Jahren wurde Heinrich, auf Veranlassung seines Vaters, auf einer Reichsversammlung zum König gewählt. Im Jahr 1056 erkrankte der Kaiser schwer. Auf seinem Sterbebett, in Anwesenheit von Papst Viktor II., ließ er seinen Sohn von den anwesenden Reichsfürsten erneut zum König wählen. Heinrich der IV. war da erst sechs Jahre alt.

Zunächst, bis 1062, führte Kaiserin Agnes faktisch die Regierungsgeschäfte. Aber sie agierte äußerst unglücklich und schuf damit ihrem Sohn ein schweres Erbe. Unzufrieden mit der Regentschaft des minderjährigen Königs wurde Heinrich nach der Verschwörung von Kaiserswerth durch die Reichsfürsten entführt. Rädelsführer war der Erzbischof von Köln, Anno II., der fortan als Reichsverweser regierte, sich aber schon bald die Macht mit Erzbischof Adalbert von Hamburg-Bremen teilen musste.

  Sachsenkriege, Heinrich der Vierte - Wikipedia  

1065 wurde Heinrich volljährig und nahm die Regierungsgeschäfte selbst in die Hand. Er hatte eine Vision, er wollte das Reich wieder in einer starken königlichen Zentralgewalt führen. Zuviel Königsgut war im Laufe der Salier-Dynastie verloren gegangen. Die Eigensüchteleien der Herzöge und Fürsten, aber auch des Klerus, erschwerten dieses Vorhaben ganz erheblich. Aber Heinrich ging planmäßig und zielstrebig vor. Seine Heimatregion, der Harz, mit seinen reichen Erzvorkommen, mit Wald, Wild und Wasser und mit seinen fruchtbaren Vorlanden sollte königliches Machtzentrum und ständige Residenz werden.

Heinrich erließ die Wehrhaftmachung um seine Machtansprüche nachhaltig zu sichern. Und er bediente sich des niederen Adels, das er zum Teil aus Schwaben holte, und das er zu königlichen Ministerialen machte, um so den Einfluss seiner Widersacher zurückzudrängen. Diese Widersacher unter den Sachsen hatten sich schon unter seinem Vater, Heinrich III., gebildet. Nun forderte Heinrich IV. ehemaliges Krongut zurück und er nahm es sich auch mit Gewalt. Auch, dass seine ständige Anwesenheit in der Harzregion, zu übermäßig hohen wirtschaftlichen Belastungen der regionalen Bevölkerung führte wurde ihm zunehmend übel genommen.

Nachdem er seine Macht gefestigt hatte, begann Heinrich IV. mit der rücksichtlosen Konfiskation. Markgraf Dedo von der Ostmark wurde sein erstes Opfer. Thüringische Lehen die an den Harz grenzten, wie Burg Beichlingen, sowie Lehen im Burgenland, wie die Burgen Burgscheidungen, wurden nach kriegerischen Konfrontationen dem Markgrafen wieder genommen, obwohl der Unterstützung durch Graf Albrecht von Ballenstedt, der sein Schweigersohn war, fand. Dann nahm sich der Salier Heinrich, Herzog Magnus von Sachsen vor. Der hatte ihm, während seiner Minderjährigkeit, zahlreiche königliche Güter geraubt. Da Herzog Magnus nicht bereit war, diese freiwillig zurückzugeben und auf sein Herzogtum zu verzichten, nahm in König Heinrich dauerhaft in Haft. Die königlichen Domänen in Sachsen wurden fortan fiskalisch verwaltet. Bayern übertrug er Welf IV., dem Sohn des Begründers der jüngeren Welfenlinie Alberto Azzo II. d’Este. Doch die rigide Abgabenpolitik sowie die zu leistenden Frondienste stießen bei den freien Sachsen auf erheblichen Widerspruch und wurden als Rechtsbruch und Unterdrückung empfunden. Auch lehnte sich Heinrich eng an die Ottonische Kirchenpolitik an und nahm die Bistümer Hildesheim, Halberstadt und Merseburg sowie das Erzbistum Magdeburg für seine Hofhaltung in Anspruch. Das führte zu erheblichen Spannungen mit dem Klerus.

Der König agierte aber mit politischem Weitblick und so erkannte er den sich anbahnenden Konflikt zur noch schwelenden Opposition. Er beauftragte seinen Burgenbaumeister Bischof Benno von Osnabrück in der Zeit von 1065-1068 ein System von Burgen um den Harz zu errichten um sein königliches Machtzentrum zu sichern und verteidigen zu können. Da das ganze Reich diese Baumaßnahmen mitfinanzieren musste, galt es eine plausible Erklärung zu finden – den Schutz gegen slawische Überfälle – die aber von den misstrauischen Sachsen nicht geglaubt wurde.

  Sachsenkriege, Heinrich der Vierte  

Über die Burgenbauaktivitäten von Heinrich IV. berichtet der Chronist Lambert von Hersfeld in seinen „Jahrbüchern“. Als wohl bekannteste Burg, die auf König Heinrichs Burgenbauprogramm zurückzuführen ist, gilt die Harzburg. Strategisch sehr günstig gebaut erlaubte sie direkten Sichtkontakt zur „Schwesterburg“, der Heimburg. Und sie bot dem königlichen Hof eine sichere Zuflucht von der Kaiserpfalz Goslar. Beide Burgen waren dazu bestimmt, die Sachsen im nördlichen Harzvorland im Zaum zu halten und mögliche Truppenvereinigungen frühzeitig zu erkennen und bekämpfen zu können. Im südlichen Harzvorland wurde ein Burgentrio erbaut, bestehend aus Hasenburg, Sachsenburg und Spatenburg. Der Standort der Hasenburg, gelegen zwischen Worbis und Bleicherode, wurde schon in der Bronzezeit als Kultplatz genutzt. Die Sachsenburg auf dem Kleinen Sachsenstein bei Bad Sachsa und die Spatenburg am nördlichen Hainleiterand bei Sondershausen vervollständigen die südliche Sicherheitsbastion, die nach Lampert durch eine Moseburg ergänzt wurde, die wahrscheinlich bei Stangerode im Mansfeldischen lag.

Auch hatte der König für eventuelle Kriegszüge ins niederelbische Sachsenland vorgesorgt. Zahlreich Burgen muss es gegeben haben, um für ein königliches Heer alles Notwendige für Rast und Rüstung, bereit zustellen. Eine diese Burgen war die Burg Volkenrode, nordöstlich von Mühlhausen. Während Heinrich IV. Burgen baute, verlorenes Königsgut zurückforderte, sein Harzer Machtzentrum incl. Residenz ausbaute und reichlich Hof hielt, formierte sich der Widerstand.

Seine Widersacher waren: Otto von Northeim, Markgraf Dedo, Hermann der Billunger, Bischof Hezilo von Hildesheim, Bischof Burchard von Halberstadt, Bischof Werner von Merseburg und Erzbischof Wezel von Magdeburg. Aber es gab auch königstreue unter den Mächtigen im Land: Bischof Benno von Osnabrück, Bischof Eberhard von Naumburg sowie Erzbischof Adalbert von Bremen. Die Opposition sah in allen zentralistischen Handlungen des Königs Feindseligkeiten. Das lag wohl auch daran, dass Heinrich IV. kein Sachse sondern ein Franke war. Und die Überlieferungen von den Sachsenkriegen unter Karl dem Großen waren anscheinend noch in allen Köpfen.

Es kam zu einem kriegerischen Einfall der Polen im östlichen Grenzgebiet, der den König animierte, einen Vergeltungsfeldzug zu planen. Dazu versammelte er am 29.Juni 1073 die sächsischen Fürsten in Goslar. Die aber stellten Forderungen, von deren Erfüllung sie eine Teilnahme an den Feldzügen abhängig machten. Der König ging nicht auf die Forderungen ein, was zu einer Krisensitzung in Wormsleben am Mansfelder See führte. Die Unzufriedenen, die mit diesem Treffen offen zu Widersachern wurden, verabschiedeten folgende Forderungsliste, die Burggraf Meginfried von Magdeburg dem König überbrachte:
- wegen ständiger Kriegsbereitschaft gegen die nordwestslawischen Stämme der Liutizen - Befreiung von den geplanten Polenfeldzügen
- Verzicht des Königs auf das sächsische Gemeineigentum an Grund und Boden
- Verzicht auf Nutzung und Enteignung von freiem Besitz
- Achtung und Einhaltung sächsischen Rechts
- Schutz vor Übergriffen durch Burgenbesatzungen, das Königsheer sowie durch königliche Beamte

Der König sagte angeblich allen Forderungen zu. Aber, anscheinend die herannahende Gefahr ahnend, zog er seine Hofhaltung unter Mitnahme der Reichskleinodien auf die Harzburg zurück. Auf die Einlösung seines Wortes warteten die Sachsen vergeblich. Im sächsischen Recht aber war das gegebene Wort verbindlich, wer es nicht einhielt musste zur Rechenschaft gezogen werden.

An einem Julitage 1073 zogen die königlichen Widersacher unter Führung von Otto von Northeim und Bischof Burchard von Halberstadt gegen die Harzburg. Der Sachsenkrieg hatte begonnen! Heinrich entsandte Herzog Berthold von Kärnten sowie zwei weitere Fürsten zu Verhandlungen um die Aufständischen zu bewegen, ihre Waffen niederzulegen. Aber die Sachsen unter dem Northeimer waren nicht mehr zu Verhandlungen bereit und forderten nachhaltig die Schleifung der neuen Harzburgen, die sie als Bedrohung sahen.

Heinrich wusste zwar, dass seine Harzburg so gut wie uneinnehmbar war, Nahrungsmittel reichlich vorhanden waren und die Harzburg eine geheime Wasserleitung besaß, die über 1,3 km aus den Hochlagen des Spüketals unterirdisch verlegt, Frischwasser in die Burg leitete. Aber der König ahnte wohl, dass ausharren keine Lösung war. Sicher war er auch in seinem Stolz verletzt und sah seine angestrebte Zentralgewalt in Gefahr. Er floh am 10. August 1073 aus der Harzburg Richtung Thüringen. Wie er aus der umzingelten und belagerten Burg entkommen konnte, ist bis heute unklar. Erst zwei Tage später legten die Flüchtlinge in Eschwege einen Rasttag ein, in der Gewissheit nicht mehr eingeholt werden zu können. Außerdem konnte er sich bei den Bayern, Franken und Schwaben verhältnismäßig sicher fühlen. Inzwischen hatten sich die Thüringer dem Sachsenaufstand angeschlossen. Am 27. Januar 1074 standen sich dann die Heere des Königs und der sächsischen Aufständischen bei Hersfeld gegenüber. Das Königsheer war klein, aber gut ausgebildet, das Sachsenheer erheblich größer, aber im Grunde ein Bauernheer. Beide Seiten scheuten die Schlacht, das Warum wären Vermutungen.

Am 02. Februar kam es dann zu Friedensverhandlungen im thüringischen Gerstungen. Es kam zu einer Einigung zwischen beiden Parteien die folgenden Kompromiss enthielt: die Sachsen versprachen dem König Genugtuung, dafür sollten sie straffrei bleiben und ihr eigenständiges Recht behalten; die neu erbauten Burgen sollten zerstört werden. Widerwillig stimmte Heinrich zu, aber er hatte keine Wahl, denn zu einem Vergeltungsschlag war er noch zu schwach. Am 10. März erließ er an die Besatzungen der Volkenburg, Spatenburg, Sachsenburg, der Heimburg und der Harzburg die Befehle die Burgen zu schleifen. Allerdings sollten bei der Harzburg nur die Ringmauern zerstört werden, Wohngebäude, Kirche und Stift sollten erhalten bleiben. In Worms aber erreichte den König die Nachricht, dass aufsässige sächsische Bauern auch noch die Wohngebäude, die Kirche und das Stift niedergerissen haben. Altäre und Gräber wurden geschändet und die Geistlichen wurden misshandelt. Diesen Frevel verzieh der König den Sachsen nicht und er plante strategisch die Strafaktionen, indem er einzeln bei seinen Reichsfürsten um Unterstützung warb.

Im Juni 1075 war es dann soweit. König Heinrich hatte ein schlagkräftiges Heer aufgestellt und war auf dem Weg nach Sachsen. Er wollte das Sachsenheer vernichten und die Rädelsführer zur Verantwortung ziehen. Es muss angenommen werden, dass die Sachsen darüber informiert waren, dass ein großes Reichsheer unterwegs war um sie abzustrafen. Trotzdem ließen die Sachsen jede Vorsicht außer Acht, legten ihre Waffen ab und ließen es sich bei reichlich Wein gut gehen, wie die Überlieferung berichtet.

Die Vorhut des Reichsheeres mit ihren Spähern, entdeckten sie wie beschrieben bei Großbehringen, nordöstlich von Eisenach. Als Heinrich diese Nachricht erhielt, war sein Heer nur ca. 2- 3 Meilen vom Lager der Sachsen entfernt. Sofort startete er einen Überraschungsangriff um die Situation auszunutzen. Im Eilmarsch zog er nach Norden, wie immer voraus die Schwaben, gefolgt von den Bayern, den Franken und den anderen Landsmannschaften. Die Lothringer und die Böhmen bildeten die Nachhut. Und der Überraschungsangriff glückte bei Homburg an der Unstrut. Es wurde ein überwältigender Sieg des Reichsheeres und ein grausames Gemetzel. Die Verluste der Sachsen allein werden mit 8000 Toten angegeben, die des Königsheeres mit 1500.

Aber wie so oft, die Anführer und Aufrührer, das sächsische Adel, hatte sich rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Nur Bischof Burchhard von Halberstadt wurde von den königlichen Truppen festgesetzt und an den Bischof von Bamberg als Gefangenen übergeben. Als Gefolgsmänner König Heinrichs kämpften u. a. Rudolf von Rheinfelden, der böhmische Herzog Vratislav II., Markgraf Ernst von Österreich (gefallen), der lothringische Herzog Dietrich II., der Bischof von Bamberg sowie Graf Hermann II. von Gleiberg. Auf der Seite der sächsischen Großen standen neben Otto von Northeim und Burchard II. von Halberstadt: der billungische Sachsenherzog Magnus, der Markgraf der Nordmark Lothar Udo II., Gebhard von Süpplingenburg (gefallen), der sächsische Pfalzgraf Friedrich II. von Goseck und Graf Dietrich II. von Katlenburg.

Der Chronist Lampert von Hersfeld berichtet in seinen „Annales“:
„Die Schlacht hatte sich bereits vom Mittag bis zur neunten Stunde hingezogen, und es war schon nahe daran, daß sich zwei Heerhaufen zweier Länder, Schwaben und Bayern, zur Flucht wandten, und wiederholt meldeten Boten dem König, daß ihre Leute in höchster Gefahr seien, da rückten plötzlich Graf Hermann von Gleiberg auf der einen, auf der anderen Seite die Bamberger Mannen zum Angriff heran. Jetzt wirft auch der Herzog von Böhmen, jetzt der Herzog Gozelo von Lothringen ihre Reiter mit verhängten Zügeln in den Kampf. Diesem gewaltigen Ansturm konnten die Sachsen nicht mehr standhalten und wichen langsam zurück.“

Am Tag darauf folgte die die Plünderung des Schlachtfeldes und ein grausames Strafgericht in Form von Raub und Plünderung des Vorharzer Sachsenlandes bis hinauf nach Halberstadt.
Aber die Sachsen waren noch nicht endgültig geschlagen, denn wie beschrieben, ihre führenden Köpfe waren entkommen. Und der König hatte Verpflegungsprobleme, denn die alte Ernte war verbraucht und die neue noch auf dem Halm. So musste er sein Heer einstweilen entlassen. Bei den Sachsen herrschte nach der schmerzlichen Niederlage inzwischen Zwietracht. Gegenseitige Vorwürfe, insbesondere zwischen Bauern und Adel, spaltete die Sachsenfront zunehmend.

Im Oktober konnte der König dann sein Reichsheer wieder rekrutieren. In Nordthüringen, auf der Hochfläche von Spier südlich von Sondershausen, trafen die beiden Heere zusammen. Aber die Sachsen waren so unterlegen, dass sie sich den königlichen Forderungen nach totaler Kapitulation ohne „Wenn und Aber“ beugen mussten. Die führenden Adligen wurden festgesetzt und nach Süddeutschland in Haft gegeben. Heinrich ließ die Harzburg, die Heimburg und die Hasenburg wieder aufbauen und er zog als großer Sieger in seine Geburts- und Residenzstadt Goslar ein. Der darauf dorthin einberufene Reichstag festigte die Stellung Heinrich IV. und bestimmte seinen Sohn Konrad zu seinem Nachfolger.

Aber die Streitigkeiten mit den Sachsen waren noch nicht beigelegt. Der König vergab die konfiszierten Lehen der festgenommenen Sachsen wieder an landfremde Ministerialen und ließ auch von der Investitur des Klerus nicht ab. Und auch der Neubau von Burgen unter Anwendung der fränkischen Notforderung (Mitarbeit am Burgen- , Wegebau und Heranziehung zum Wachdienst) säte neues Misstrauen. Es folgten weitere autoritäre Maßnahmen des Königs die auf Unmut der Sachsen stießen und im Sommer 1076 den Aufstand wieder Aufflackern ließen. Besonders der Investiturstreit, der sich über das gesamte Reich ausgebreitet hatte, führte zu Konflikten und gipfelte 1076 in einem Kirchenbann, ausgesprochen durch Papst Gregor. 

Auf dem Fürstentag in Trebur, im Oktober 1076, versagten sich daraufhin einige Reichsgroße erneut dem König und bildete eine Opposition. Einer der Rädelsführer war erneut Otto von Northeim.  Die Abtrünnigen benannten Rudolf von Rheinfelden zum Gegenkönig und Wählten ihn 1077 in Forchheim. Aber Heinrich IV. setzte erneut sein politisches und taktisches Geschick ein und löste den Kirchenbann durch seinen Gang nach Canossa. Dieser geschickte Schachzug machte die Pläne seiner Gegner zunichte. Aber Heinrich erkannte auch, dass seine sächsischen „Harzpläne“ endgültig gescheitert waren. Zeugnisse von diesem tragischen Ringen um eine zentrale Reichsgewalt durch Heinrich IV. gegen die partikaristischen Bestrebungen der Sachsen gibt es kaum noch. Von den einst königlichen Burgen gibt es nur noch Fragmente. Danken wir Lampert von Hersfeld, diesem fleißigen Chronisten, dass  er uns die Ereignisse überliefert hat. 

Weitere Informationen unter:
Sachsenkriege - http://de.wikipedia.org/wiki/Sachsenkrieg_(Heinrich_IV.)
Heinrich IV. - http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_IV._(HRR)   

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Copyright der Fotos Wikipedia und der Texte Bernd Sternal 2009

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