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Die Golddukaten von Tilkerode

Tilkerode gehört heute zur Gemeinde Aberode, die ein Ortsteil der Stadt Mansfeld ist. Aberode hat eine sehr lange Geschichte und wurde bereits erstmals 966 urkundlich erwähnt. Die beiden Dörfer liegen auf einer Hochfläche des Unterharzes, nördlich begrenzt vom Tal der Wiebeck und südlich vom Tal der Eine.

Auf diesen Unterharzer Hochflächen wurde schon vor etwa 1 000 Jahren begonnen, systematisch nach Erzen zu suche und diese auch abzubauen. Neueste montanarchäologische Erkenntnisse weisen sogar darauf hin, dass diese Harzer Hochflächen schon im Bronze- und Eisenzeit von den Menschen aufgesucht wurden um gezielt nach gediegenen Metallen zu suchen.

Im Laufe der Geschichte war diese Region im Besitz der anhaltischen Fürsten sowie sächsischen Grafen. Nach dem Voranschreiten von Bergbau- und Verhüttungstechnologien wurde um 1762 bei Tilkerode oberflächennaher Bergbau begonnen. Nachdem man recht ergiebige Erzvorkommen gefunden hatte, wurde der Abbau auch in die Tiefe forciert. Zunächst fand Bergbau auf Eisen statt. Nach WITTERN betrug die durchschnittliche Jahresfördermenge etwa 550 t Erz.

Das Tilkeroder Abbaugebiet war in einen nördlichen und einen südlichen Teil aufgegliedert. Im Einestollen im Süden wurde im Winter gearbeitet, im anderen, im Eskeborner Revier im Norden, im Sommer. Diese beiden Stollen haben auch einen winzigen Teil Bergbaugeschichte geschrieben, sie sind die Typlokalitäten der Minerale Naumannit und Eskebornit. Naumannit ist eine Silber-Selen-Verbindung und Eskebornit eine Kupfer-Eisen-Selenverbindung.

Um 1825 erkannte man den Goldgehalt der dortigen Selenerze. Geologisch bedingt, gab es im Harz zwar äußerst reiche Erz- und Minerallagerstätten, Gold aber war fast nicht dabei. Das Tilkeroder Gold sorgte für Aufsehen in der damaligen Zeit, waren doch Goldvorkommen in Deutschland mehr als selten. Herzog Friedrich Christian zu Anhalt-Bernburg, der Besitzer dieser Bergwerke war, ordnete diesen aufwändigen und wenig ertragreichen Goldabbau an. Das Ergebnis waren etwa 400 Gramm reinen Goldes, aus denen 116 anhaltinische Dukaten mit der Aufschrift „Ex Auro Anhaltino 1825“ geprägt wurden.

Ein weiteres neues Mineral mit dem Namen Tischendorfit wurde 2002 vom GFZ Potsdam entdeckt. Dessen Typlokalität ist gleichfalls Tilkerode. Es handelt sich bei dem neuen Mineral um eine Palladium-Quecksilber-Selen Verbindung.

Weitere Informationen unter: bergbaupfad-tilkerode.pdf

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Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2011

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