Ausflugsziele Startseite

 
Rubriken:
> Action & Freizeit
> Ausgewählte
   Hotels & Pensionen

> Baden im Harz
> Burgen & Schlösser
> Dome, Kirchen & Klöster
> Familie & Kinder
> Garten- & Parkanlagen
> Geschichte
> Harzer Persönlichkeiten
> Harzer Traditionen &
   Handwerk

> Hofläden &
   Direktvermarkter

> Höhlen & Bergwerke
> Kultur
> Motorradtouren
> Mühlen im Harz
> Museen
> Natur & Nationalpark
> Reiten & Kutschfahrten
> Schlemmen
> Seen & Talsperren
> Tiere & Tiergärten
> Traumhochzeit im Harz
> Türme & Warten
> Wandern & Radeln
> Wellness & Gesundheit
> Wissenswertes

> Harz-Hotels online 
   Buchen mit Booking >>>

> Fewo online Buchen
   mit Zimmer im Web >>>

> Suchmaschine

> Anfrage an Gastgeber
   im Harz
  
Lassen Sie sich ein
   individuelles Angebot für
   Ihren Harzurlaub erstellen.

> Harzorte mit Gastgebern
> Last-Minute Angebote
   im Harz

> Fotos vom Harz
> Video's vom Harz
> Webcam's vom Harz

> Harz Radio Archiv
> Harz-Karte
> Geheimtipp-Forum
   im Harz- Urlaub

 

 
 

Altertumswissenschaftler Friedrich August Wolf aus Hainrode

Erst nach dem Ende des Mittelalters und mit der Reformation wurde Bildung für breitere Schichten der Bevölkerung allmählich zugänglich. Zuvor war jede Form von Bildung und Schule ausschließlich dem Klerus und dem Adel vorbehalten. Einer, der erheblich dazu beitrug, dass Schule und Bildung Allgemeingut wurden, und der zudem die junge Wissenschaft erheblich förderte, war Friedrich August Wolf aus Hainrode.

Als Sohn eines Kantors wurde Wolf am 15. Februar 1759 geboren und besuchte die Schule in Nordhausen. Wolf soll ein sehr kluger und wissbegieriger Schüler gewesen sein. Bereits 1776 begann er in Göttingen ein Studium der klassischen Philosophie und war als „Philologiae Studiosus“ der erste in Deutschland. Bereits drei Jahre später hatte er Studium und Promotion abgeschlossen und begann als Lehrer am Pädagogium in Ilfeld zu wirken.

Altertumsforscher Friedrich August Wolf aus Hainrode im Harz
Friedrich August Wolf (1759 - 1824) um 1832,
Reproduktion einer Zeichnung von Johann Wolff, aus
Michael Schönitzer, Die großen Deutschen im Bilde, 1936

Im Jahr 1782 wurde er mit nur 23 Jahren Rektor der Stadtschule Osterode. Bereits ein Jahr später, also 1783, wurde er als Professor für Philosophie und Pädagogik an die Universität Halle berufen. Im Jahr 1787 gründete er in Halle das philologische Seminar und 1793 wurde er in die Freimaurerloge "Zu den drei Degen" in Halle aufgenommen. Im Jahr 1799 wurde Wolf zum auswärtigen Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Berlin gewählt. 1805 wurde ihm der Titel Geheimer Rat verliehen.

In Halle war er tätig bis Napoleon 1807 die Universität schließen ließ. In seiner Hallenser Zeit lernte Wolf die Großen seiner Zeit, wie Wilhelm von Humboldt, Johann Wolfgang Goethe und Friedrich Schiller kennen und arbeitet eng mit ihnen zusammen. So versuchte er sich auch bis 1810 als Literat, scheinbar aber ohne nennenswerten Erfolg.

Im Jahr 1807 wurde Wolf ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Berlin, wohin er auch übersiedelte. Dort wirkte er maßgeblich an der Seite von Wilhelm von Humboldt bei der Errichtung der Universität Berlin mit. Prof. Dr. Wolf erwarb sich große Verdienste bei der Anerkennung der Altertumswissenschaften als universitäre Disziplin. Und er wirkte zeitlebens an der Einführung der Philosophie im Schulwesen, damit jungen Menschen eine umfassende, harmonische und humanistische Ausbildung zuteil werden sollte.

1810 wurde er Direktor des Wissenschaftlichen Deputation für die Sektion des öffentlichen Unterrichts im Ministerium und Professor für klassische Philologie. 1812 ernannte man ihn zum Ehrenmitglied der Akademie der Wissenschaften in Berlin und ab 1819 war er auswärtiges Mitglied der Académie des Inscriptions et Belles-Lettres in Paris.

Zeitweise überwarf er sich mit Wilhelm von Humboldt, mit dem ihn eine enge Freundschaft verband. Der Briefwechsel zwischen beiden beginnt im Jahr 1792 und endet im Jahr 1824 mit Wolfs Tod, der ihn auf einer Frankreichreise in Marseille ereilte.  Bis dahin, war Wolf in verschiedenen lehrenden und verwaltenden Tätigkeiten an der Universität Berlin tätig.

Als sein bedeutendstes Werk gilt seine „Darstellung der Altertumswissenschaften …“, das er um 1807 verfasste. Prof. Dr. phil. Friedrich August Wolf war einer der klügsten Köpfe seiner Zeit und er hat seine Harzer Wurzeln immer gepflegt. Als Dank und Anerkennung für seine wissenschaftlichen und pädagogischen Leistungen ist ihm seit dem 4. Oktober 1984 ein Gedenkstein an seinem Geburtshaus in Hainrode gewidmet.

Weitere Informationen unter: Friedrich August Wolf – Wikipedia

>>> Gastgeber in Nordhausen

zurück

Copyright der Fotos Wikipedia und der Texte Bernd Sternal 2010

Links zu Harz-Urlaub

 
 Ausflugsziele nach Orten:
 
Alexisbad
Allrode
Altenau
Altenbrak
Aschersleben
Bad Grund
Bad Harzburg
Bad Lauterberg
Bad Sachsa
Bad Suderode
Ballenstedt
Benneckenstein
Blankenburg
Braunlage
Brocken
Clausthal-Zellerfeld
Dankerode
Derenburg
Duderstadt
Elbingerode
Elend / Mandelholz
Gernrode
Goslar
Hahnenklee
Halberstadt
Harzgerode
Hasselfelde
Herzberg
Ilfeld
Ilsenburg
Langelsheim
Lautenthal
Mansfeld
Meisdorf
Nationalpark
Nordhausen
Osterode
Quedlinburg
Rübeland
Sangerhausen
Schierke
Schladen
Seeland
Seesen
St. Andreasberg
Stecklenberg
Stolberg
Tanne
Thale
Trautenstein
Treseburg
Vienenburg
Walkenried
Wernigerode
Westerhausen
Wildemann
Wippra
Wolfshagen
Worbis
Zorge
 
Weitere Empfehlungen!
 
Werben auf
Ausflugsziele-Harz.de
 
Gratis Reiseführer
   
 
   
  Hier kostenlosen Reiseführer aus dem Harz anfordern!
   
 
 
Harzer Persönlichkeiten - Lebensbilder
von Bernd Sternal
Harzer Persönlichkeiten - Lebensbilder von Bernd Sternal

 

Die Harzregion hat in der Vergangenheit zahlreiche Persönlichkeiten hervorgebracht, die Besonderes oder sogar Außergewöhnliches geleistet haben. Andere Menschen haben den Harz als ihre Heimat auserkoren und hier, mittels ihrer Schaffenskraft, Bleibendes hinterlassen. Diese Menschen möchte ich mit meinem Werk vor dem Vergessen bewahren: Sie haben es verdient.

Im ersten Band werden folgende Persönlichkeiten vorgestellt:
Wilhelm August Julius Albert, Karl Blossfeldt, Hermann Bruno Otto Blumenau, Friedrich Adolph Roemer, Gustav Adolf Spengler, Johann August Röbling, Dorothea Christiane Erxleben, Wilhelm Schmidt, Georg Heinrich & Elisabeth Concordia Crola, Emil Mechau, Martin Heinrich Klaproth, Roswitha von Gandersheim, Gottfried August Bürger, Carl Friedrich Christian Mohs, Georg Christian Konrad Hunaeus, Albert Friedrich Emil Niemann, Claire von Glümer, Heinrich Engelhard Steinweg, Karl Heinrich Adolf Ledebur, Friedrich August Christian Wilhelm Wolf, Christian Friedrich Gille, Johannes Thal, Andreas Werckmeister, Friedrich Reese und Robert Koldewey.

Die Lebensbilder werden durch 14 farbige und 84 schwarz-weiße zeitgenössische Abbildungen und Fotos ergänzt.

oder bestellen bei Amazon