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Robert Koch - Bergmannssohn aus Clausthal

Er hat einen Allerweltsnamen. Mit Vornamen ist er ein Inbegriff für Wissenschaft und Medizin. Er hat einen Nobelpreis erhalten, ein renommiertes Institut ist nach ihm benannt, ein ganzer Wissenschaftszweig ist untrennbar mit seinem Namen verbunden. Er hat als Wissenschaftler alles erreicht und durch seine Forschungen Millionen Menschen das Leben gerettet. Die Rede ist von Professor Dr. Robert Koch – dem Bergmannssohn aus dem Oberharz.

Am 11.Dezember 1843 wurde er als drittes Kind von insgesamt 13 Geschwistern in Clausthal geboren. Dort verbrachte er auch Kindheit und Jugend und ging zur Schule, bevor er 1862 an die Universität Göttingen ging, wo er Philologie und Medizin studierte. Die Georg-August-Universität Göttingen zählte damals zu den größten und angesehensten in Europa. Drei bedeutende Mediziner dieser Zeit, der Anatom Jacob Henle, der Physiologe Georg Meissner und der Pathologe Karl Hasse waren seine Lehrer und prägten seine Entwicklung maßgeblich. Seine Begabung war früh ersichtlich, bereits nach 4 Jahren schloss er sein Medizinstudium mit der Promotion ab. Nach verschiedenen Anstellungen als Arzt, wurde er 1872 Kreisphysikus- Amtsarzt des Kreises Bomst in de Provinz Posen mit Praxis in Wollstein. In Wollstein richtete er auch sein Laboratorium ein, in dem er erste richtungsweisende, bakteriologische Entdeckungen machte, unter anderem die der Milzbrandsporen.

1880 wechselte Koch nach Berlin zum Kaiserlichen Gesundheitsamt, wo er 1882 den Tuberkuloseerreger entdeckte. Damit war er der erste, dem die Identifizierung eines pathogenen Mikroorganismus gelang. Es folgte eine Studienreise nach Ägypten sowie eine Professur für Hygiene am neu gegründeten Berliner Hygieneinstitut, an dem er auch Direktor war. Koch wird somit zu Recht als Pionier der modernen Hygiene und Mikrobiologie angesehen. Sein weiteres Schaffen widmete er Forschung und Lehre. 1891 wurde eigens für ihn das Königlich Preußische Institut für Infektionskrankheiten gegründet. Er gab seine Professur auf und widmete sich fortan der Forschung und Patientenbetreuung. An seinem Institut arbeiteten unter seiner Leitung auch die Mediziner Paul Ehrlich und Emil Behring, die für Ihre Forschungen gegen Diphtherie und Syphilis später den Medizin-Nobelpreis erhielten. In dieser Zeit trennte sich Koch auch von seiner Frau Emmy, die zurück nach Clausthal ging.

Ab 1896 widmete sich Koch schwerpunktmäßig der Tropenmedizin. Mit seiner zweiten Frau Hedwig, die 30 Jahre jünger war und sehr gut Englisch sprach, unternahm er zahlreiche Forschungsreisen nach Afrika und Asien. 1897 wurde das Robert-Koch-Institut gegründet, dessen Direktor er auch bis zu seinem Tod 1910 war. Koch und sein Assistent Dr. Friedrich Kleine erwarben sich große Verdienste bei der Erforschung verschiedenster Tropenkrankheiten, unter anderem bei Malaria, Rekurrenzfieber und Schlafkrankheit.

Das Robert-Koch-Institut ist heute ein Bundesinstitut des Bundesgesundheitsministeriums und erfüllt vielfältige Aufgaben im Bereich der Gesundheitsvorsorge und der biomedizinischen Forschung. Der Tag seines größten Erfolges war der 24. März 1882, an dem er den Tuberkuloseerreger entdeckte. Dies war der WHO Anlass, diesen Tag alljährlich als „ Internationaler Tag der Tuberkulose“ zu begehen.

In seiner Heimatstadt, dem heutigen Clausthal-Zellerfeld, sind seine Spuren bis heute allgegenwärtig. Wer auf seinen Spuren wandeln möchte, für den gibt es einen Robert-Koch-Stadtrundgang. Mit Hilfe eines Prospekts werden 15 Stationen aufgezeigt, die seine Präsentation im heutigen Stadtbild darstellen. Außerdem erinnern im Oberharzer Bergwerksmuseum zahlreiche Ausstellungsstücke an die Kindheit und Jugend von Prof. Dr. Robert Koch.

>>> Gastgeber in Clausthal-Zellerfeld

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Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2008

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Deutschland (k)ein Erfinderland von Bernd Sternal
Ein Abriss durch die Geschichte deutschen Erfindertums

mit biographischen Passagen sowie einigen Kommentaren und Einlassungen,
die hoffentlich zum Nachsinnen anregen
Deutschland (k)ein Erfinderland von Bernd Sternal

„Vergraben ist in ewiger Nacht der Erfinder großer Name zu oft. Was ihr Geist grübelnd entdeckte, nutzen wir; aber belohnt Ehre sie auch?“
Friedrich Gottlieb Klopstock (um 1760)


Der Autor Bernd Sternal (* 1956) ist gelernter Werkzeugmacher und Flugzeug-mechaniker sowie Dipl.-Ing. für Maschinenbau und Technologie. Er arbeitete als Manager in verschiedenen Branchen, war als Unternehmer, freiberuflicher Ingenieur und als Technologieberater tätig und er ist freier Erfinder mit zahlreichen nationalen und internationalen Patenten, Gebrauchs- und Geschmacksmustern. Seit 2006 ist er als Publizist und Autor tätig geworden. Mit dem Buch möchte er eine Brücke für Erfinder schlagen, sie aber auch aus seinem reichen Erfahrungsschatz schöpfen lassen. Auch möchte er einer breiten Leserschaft über das Erfindertum berichten, damit die Gesellschaft nicht vergisst, woher unser deutscher Wohlstand kommt und wie er zu erhalten ist. Denn erfolgreiche Erfinder sind auch Superstars, wenn auch fast immer im Verborgenen. Auch möchte er mit seinem Werk den Entschei-dungsträgern aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft einen Spiegel vorhalten. Und letztendlich hat er versucht, hoffentlich intelligente und machbare Vorschläge aufzuzeigen, um dem Erfindertum in Deutschland wieder den Stellenwert einzuräumen, den es verdient – eine Spitzenposition.
Buchauszüge hier >>> www.deutschland-kein-erfinderland.de