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Prof. Klaproth - Urvater der Kernenergie

Von vielen bedeutenden Naturwissenschaften vergangener Zeiten kennen wir alle zwar die Früchte ihrer Arbeit, ihre Namen sind und jedoch weitgehend unbekannt.
Das trifft wohl auch auf den 1743 in Wernigerode geborenen Martin Heinrich Klaproth zu. Dieser Name sagt heute sicher nur Chemikern sowie artverwandten Naturwissenschaftlern etwas.

Dabei hat der Sohn eines armen Wernigeröder Schneiders Chemiegeschichte geschrieben. Nachdem er die Stadtschule in Wernigerode besucht hatte, lernte und arbeitete Klaproth 6 Jahre in der Ratsapotheke Quedlinburg. Dreiundzwanzigjährig geht Klaproth nach Hannover, dann nach Berlin und Danzig, wo er sich in Apotheken als Gehilfe weiterbildet. Nebenbei und besonders während eines längeren Aufenthalts in Berlin studiert er Chemie. Seine besondere Vorliebe galt dabei der Mineralogie.

Ab 1771 arbeitete Klaproth in der bekannten Berliner Apotheke „Zum weißen Schwan“, die dem bekannten Wissenschaftler und Apotheker Valentin Rose dem Älteren gehörte und mit dem er sich anfreundete. Zu jener Zeit begann er auch mit experimentellen Untersuchungen und richtete sich ein Labor ein.

Klaproth heiratete dann die vermögende Christiane Sophie Lehmann und erwarb die Berliner Bären-Apotheke, die sich durch Klaproth einen hervorragenden Ruf erwarb.

Das Apothekerdasein füllte Klaproth aber nicht aus, er wollte wissenschaftlich arbeiten. So ging er, als sich die Möglichkeit bot, als Chemiker an die Akademie der Wissenschaften. Seine wissenschaftliche Arbeit trug Früchte, in der Zeit von 1795 bis 1815 gab er sechs Bände seiner „Beiträge zur chemischen Kenntnis der Mineralkörper“ heraus. Weiterhin analysierte er die verschiedensten Mineralien, darunter so bekannte wie: Alaun, Dolomit, Smaragd, Topas, Granat und Titanit. Bleibenden Rum erlangte er aber mit der Entdeckung der Chemischen Elemente Uran, Zirconium und Cer sowie mit der Verifizierung von Titan, Tellur und Strontium.

Ein Harzer kann somit als Urvater der Kernenergie angesehen werden. Ob er wohl glücklich drüber wäre, was die Menschen zum Teil aus seiner Entdeckung gemacht haben?

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Copyright der Fotos Wikipedia und der Texte Bernd Sternal 2010

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