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Die Malerin Caroline Bardua

Caroline Bardua war eine Malerin, die sich als eine der ersten Frauen aus dem Bürgertum eine Existenz als bildende Künstlerin aufbauen konnte.

Geboren wurde sie 1781 in Ballenstedt als Tochter des Kammerdieners des Erbprinzen Alexius von Anhalt-Bernburg, Johann Adam Bardua und dessen Frau Sophie Sabine. Bardua war der Spross einer alten Hugenottenfamilie aus Mußbach im Rheinland. Nach dem Besuch einer Töchterschule erhielt sie ihre erste Ausbildung als Malerin von 1805 bis 1807 bei Johann Heinrich Meyer in Weimar. Dort lernte sie Johann Wolfgang von Goethe kennen und malte von ihm ein Porträt. Durch die Bekanntschaft zu Goethe kam sie auch mit einigen anderen prominenten Persönlichkeiten ihrer Zeit in Kontakt, so auch zu Gerhard von Kügelgen.

Der renommierte Porträt- und Historienmaler Kügelgen war Professor an der Kunstakademie Dresden. Er hatte die Begabung und den Fleiß von Caroline Bardua erkannt und holte sie zur weiteren Ausbildung von 1808 bis 1811 nach Dresden. Dort übte sie sich unter anderen im Kopieren von Gemälden großer Meister. In Dresden lernte sie auch zahlreiche weitere Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Politik kennen, unter anderem auch die Maler Anton Graff und Caspar David Friedrich. Der Schwerpunkt ihrer Dresdner Ausbildung bei Kügelgen muss wohl in der Porträt-Malerei gelegen haben, denn diesem Genre widmete sie den Schwerpunkt ihres Schaffens. Im Kriegsjahr 1813 fand die Familie Kügelgen im Elternhaus Caroline Barduas in Ballenstedt Zuflucht. Dies war sicherlich auch wichtiges Kriterium für den Sohn von Prof. Gerhard von Kügelen, Wilhelm von Kügelgen, seinen späteren Lebensmittelpunkt in Ballenstedt zu suchen, wo er 1867 auch verstarb.

Nach dem Ende dieser Ausbildung ging sie zusammen mit ihrer Schwester, der Sängerin Wilhelmine Bardua, auf Reisen nach Paris und Frankfurt. Die beiden Schwestern, die Zeitlebens unverheiratet blieben, gingen 1818 nach Berlin, wo sie einen Salon führten. Dort lernte sie unter anderem den Dichter August Friedrich Ernst Langbein sowie den Musiker und Komponisten Carl Maria von Weber kennen. Zuerst waren Carolines Bilder in Berlin sehr gefragt. Das schlug aber ab 1822 ins Gegenteil um. Eine Ausstellung der Porträts von Prinzessin Alexandrine von Preußen, des Prinzen und anderer Familienmitglieder, in Gegenüberstellung mit ähnlichen Porträts von Friedrich Wilhelm von Schadows sorgten für starke Kritik an der Malerin. Es war aber wohl mehr die Herkunft der Künstlerin, die im Gegensatz zu von Schadow bürgerlich war, und die fehlende akademische Ausbildung, als ihr künstlerisches Vermögen und malerisches Können. Im Jahr 1827 mussten die beiden Schwestern aus finanziellen Gründen ihren Wohnsitz in Berlin aufgeben und begannen ein unstetes Wanderleben. Abseits der großen Bühne konnte sie aber in Städten wie Heidelberg, Krefeld Bonn oder Bernburg mit ihrer Kunst ein auskömmliches Leben führen. Beide Schwestern lebten bis zum Tod von Caroline im Jahr 1864 zusammen, zuletzt wieder in Ballenstedt. Nach dem Tod Carolines 1864 verfasste Wilhelmine Bardua die Biografie ihrer Schwester und starb nur ein Jahr nach ihr 1865. Das Jugendleben der Malerin Caroline Bardua erschien posthum 1874.

Caroline Bardua schuf hauptsächlich Porträts und fertigte Kopien von Gemälden an. Unter den Porträtierten befinden sich Persönlichkeiten wie Caspar David Friedrich, Julius Eduard Hitzig, Niccolo Paganini, Johann Wolfgang von Goethe, dessen Ehefrau Christiane von Goethe, Johanna Schopenhauer, Carl Maria von Weber und Martin Luther, Hans Christian Andersen, Friedrich Heinrich Karl Baron de la Motte Fouqué sowie Bettina von Arnim. Außerdem entwarf sie Titelblätter für Zeitschriften und trat im Freundeskreis als Szenenbildnerin in Erscheinung, so bei dem Stück Savigny und Themis, Text und gestohlene Musik von Johanna Mathieux, in Szene gesetzt von Caroline Bardua, welches die Kinder Bettina von Arnims anlässlich Friedrich Karl von Savignys Geburtstag 1838 aufführten.

In Dresden wurde die Caroline-Bardua-Straße nach der Künstlerin benannt. Ab 1839 erhielt Caroline Bardua eine jährliche Pension von 100 Talern durch die Akademie der Bildenden Künste in Berlin und 1857 eine Medaille "Für Verdienst um Kunst und Wissenschaft an Caroline Bardua" durch Herzog Carl Alexander und Herzogin Friederike von Anhalt-Bernburg.

Weitere Informationen unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Caroline_Bardua

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Copyright der Fotos Wikipedia und der Texte Bernd Sternal 2012

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