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Adolf Ledebur – Altmeister des Eisenhüttenwesens

Karl Heinrich Adolf Ledebur wurde am 11. Januar 1837 als Sohn eines Postmeisters in Blankenburg/Harz geboren. Nach dem Gymnasiumsbesuch absolvierte er in der Eisenhütte in Zorge ein Praktikum und studierte dann ab 1856 am Collegium Carolinum in Braunschweig Ingenieurswissenschaften.

Adolf Ledebur - Foto aus WikipediaDa Ledeburs Vater 1856 verstorben war, bekam er finanzielle Probleme und musste sein Studium 1858 abrechen. Er wirkte vorübergehend in den Hüttenwerken in Zorge und Rübeland als Werkleiter. 1859 erhielt Ledebur die Zulassung zum Examen als Hüttenoffiziant, das er mit Erfolg ablegte. 1862 nahm er eine Tätigkeit als Hüttenaspirant am Hüttenwerk des Grafen Otto zu Stolberg-Wernigerode in Ilsenburg auf. Bereits zwei Jahre später wurde er zum Hüttenkontrolleur befördert.

Im Jahre 1866 heiratete Ledebur die Tochter seines Vorgesetzten, des Ilsenburger Hütteninspektors Eduard Schott. 1869 verließ er Ilsenburg und leitete zunächst eine Eisenhütte in Berlin, um dann in den Hüttenwerken in Görlitz diese Verantwortung zu übernehmen.

Nach 13 Jahren in verantwortlicher Praxis wurde er 1884 an der Königlichen Bergakademie in Freiberg/Sachsen Professor für Hüttenkunde und Gießereiwesen. Dieser Lehrstuhl, der mit der Gründung eines Eisenhüttenlaboratoriums verbunden war, wurde extra für Adolf Ledebur geschaffen. Schnell erwarb er sich in Freiberg den Ruf eines hervorragenden Wissenschaftlers und Hochschullehrers, der sich auch international verbreitete.

Einen Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit setzte Prof. Ledebur bei der Erforschung des eutektischen Eisen-Kohlenstoff-Systems in der Metallurgie. Bei der Abkühlung der Schmelze bilden sich unterschiedliche Mischkristalle, die entscheidende Bedeutung für die Eigenschaften des abgekühlten Stahls haben. Liegt in der Schmelze ein Kohlenstoffgehalt zwischen 2,06 und 6,67 Prozent vor bildet sich aus den zerfallenden Mischkristallen Austenit und Zementit des Phasengemisch Ledeburit.

Diese metallurgische Erkenntnis, die für den Nichtfachmann nicht besonders spektakulär klingen mag, hat jedoch die Stahlherstellung wesentlich beflügelt. Sie ermöglichte neue Prozesserkenntnisse und die gezielte Herstellung vielfältige Stahlsorten. Zu Ehren dieser bedeutenden metallurgischen Erkenntnis erhielt dieses Phasengemisch nach Ledebur den Namen Ledeburit.

Für seine Entdeckung gab es auch zahlreiche Ehrungen, unter anderem in Großbritannien, USA, Japan und Spanien. Auch der Titel „Geheimer Bergrat“ wurde ihm verliehen.

Prof. Ledebur schrieb zahlreiche Fachbücher, die zum Teil in zahlreiche Sprachen übersetzt und in vielen Ländern verlegt wurden. Von seinen Werken ragt besonders sein „Hand- und Lehrbuch der Eisenhüttenkunde“ als Standardwerk hervor.

Am 7.Juni 1906 starb Prof. Adolf Ledebur im Alter von 69 Jahren in Freiberg. Auf dem dortigen Friedhof wird ihm bis heute gedacht, passend ziert ein kunstvolles gusseisernes Kreuz sein Grab.

Weitere Informationen unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Ledebur

>>> Gastgeber in Timmenrode bei Blankenburg

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Copyright der Fotos Wikipedia
Copyright der Texte Bernd Sternal 2012

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