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Die Brüder Grönemeyer - vom Harz in die Welt

Es ist wohl das derzeit bekannteste Brüderpaar der Republik, der Medizinprofessor Dietrich Grönemeyer und sein jüngerer Bruder, der Musiker, Sänger und Schauspieler Herbert Grönemeyer. Beide sind eigentlich Harzer Jungen und stammen aus Clausthal-Zellerfeld. Dietrich Gönemeyer wurde 1952 in Clausthal-Zellerfeld geboren und Herbert 1956, allerdings aus medizinischen Gründen, in Göttingen. Herbert hatte noch einen älteren Bruder Wilhelm der aber bereits 1998 verstorben ist.

Die Grönemeyer-Familie lebte dort in den 50er Jahren in einem schmucken Fachwerkhaus in der Schützenstraße. Auch ihre Taufe erfuhren die Brüder im Harz, Dietrich in Zellerfeld und Herbert in Clausthal. Als der jüngste Sohn Herbert zwei Jahre alt war, zog die Familie nach Bochum. Dort, mitten im Ruhrgebiet wuchsen die Grönemeyer-Brüder auch auf und besuchten das humanistische Gymnasium am Ostring.

Dietrich ging 1976 nach Kiel und studierte dort Humanmedizin, wurde Facharzt für Radiologie und promovierte 1982. Nach Tätigkeiten als Arzt in Kiel und Witten, wurde er 1990 an der Privatuniversität Witten/Herdecke zum Professor für den Lehrstuhl für Radiologie berufen. Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer kreierte das von ihm benannte Fachgebiet der Mikrotherapie, das im Wesentlichen schmerztherapeutische Eingriffen unter Einbeziehung von und Überwachung durch Computerdiagnostik beinhaltet. Grönemeyers Medizinansatz ist ein ganzheitlicher, das bedeutet, er involviert in seine Therapien Hochtechnologien, Schulmedizin, traditionelle fremdländische Medizin und auch Naturheilverfahren. Seit 1997 leitet er das von ihm gegründete Grönemeyer Institut für Mikrotherapie in Bochum und Essen. Allerdings sind seine medizinischen Ansätze zum Teil bei Kollegen umstritten. Bekanntheit hat Prof. Grönemeyer durch zahlreiche Gastprofessuren an renommierten Universitäten wie z.B. Harvard erlangt und durch eine Vielzahl Bücher und Schriften, mit teilweise populärwissenschaftlichen Inhalten, von denen einige sogar Bestsellerstatus erreichten.

Sein jüngerer Bruder Herbert besuchte das gleiche Gymnasium. Wie auch seine älteren Brüder erhielt er ab seinem achten Lebensjahr Klavierunterricht. Und er sang im Schulchor. Aber im Gegensatz zu seinen Brüdern war für ihn Musik nicht nur Hobby und Freizeitbeschäftigung, es war seine Passion. Nach dem Abitur begann er ein Studium der Musik- und Rechtswissenschaften. Bereits 1976 wurde er musikalischer Leiter am Schauspielhaus Bochum.

Auch ohne Schauspielausbildung wurde seine diesbezügliche Begabung schnell erkannt. Herbert Grönemeyer spielte auf der Bühne sowie in zahlreichen Filmen, wobei sein Part in Wolfgang Petersens Film „Das Boot“ unvergessen bleibt. Seine musikalische Karriere gestaltete sich schwieriger. Erst 1984 stellte sich mit dem Album „Bochum“ der große Erfolg ein. Es folgte eine beispiellose deutsche und internationale Künstlerkarriere mit Filmen, Fernsehen, Musikalben, Tourneen usw.

Und dann der November 1998. Innerhalb von 2 Tagen stirbt erst sein Bruder Wilhelm und dann seine Frau Anna. Grönemeyer war kurz zuvor mit seiner Familie nach London gezogen, wo der neue Lebensmittelpunkt sein sollte. Dann diese Schicksalsschläge, die eine Schaffenskrise verursachten. Doch nach einer Schaffenspause von über einem Jahr kam er zurück. Herbert Grönemeyer hat viele gute Alben und viele schöne Lieder und Rock-Balladen produziert.

Für mich aber ist sein Album „Mensch“ von 2002 mit dem Lied „Der Weg“ der absolute Favorit. Eine einmalige Hommage an seine Anna, an die Liebe, von Herbert für uns alle. Der Künstler Herbert Grönemeyer ist ein politischer Mensch und ein sozial sehr engagierter, einer, der nicht nur Geld gibt um sein Gewissen zu beruhigen oder PR zu bekommen. Herbert Grönemeyer bringt sich und seine Kunst ganz ein und bleibt authentisch, dafür liebt ihn sein Publikum. Unzählige Auszeichnungen hat er bisher erhalten und 2007 wurde er in der ZDF Sendung – Unsere Besten, Musikstars aller Zeiten – auf Platz 1. gewählt.

Herbert Grönemeyer – vom Harz in die Welt! Hoffentlich noch für viele, viele Jahre zu unser aller Pläsier.

Weitere Informationen unter: http://www.groenemeyer.de
und http://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Grönemeyer

>>> Gastgeber in Clausthal-Zellerfeld

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Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2007

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