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Göttingen und die Erfindung der Telegrafie

Die niedersächsische Großstadt Göttingen liegt ca. 35 km von Herzberg und somit vom Harz entfernt. Östlich von Göttingen, dem Harz vorgelagert, liegt der Göttinger Wald und nördlich der Nörtener Wald, zwei Mittelgebirgszüge des Niedersächsischen Berglandes. Das Stadtgebiet von Göttingen, das schon seit der Steinzeit besiedelt ist, wird in Süd-Nord-Richtung von der Leine durchflossen. Die Stadt selbst geht auf ein archäologisch nachgewiesenes Dorf aus dem 7.Jahrhundert zurück, das erstmals 953 in einer Urkunde von Kaiser Otto I. erwähnt wurde.

In den letzten 300 Jahren hat sich Göttingen zu einer Kultur-, Bildungs- und Wissenschaftsstadt entwickelt, wofür die Gründung der Georg-August-Universität im Jahr 1734 ein bedeutender Meilenstein war. Schnell entwickelte sich die Universität zur Volluniversität und zu einer der führenden und größten in Europa. Kein Wunder also, dass es national und international angesehene Wissenschaftler und Professoren in großer Zahl nach Göttingen zog.

So auch den 1777 in Braunschweig geborenen Carl Friedrich Gauß. Schon in der Schule erkannten die Lehrer Gaus außergewöhnliche Begabung in Mathematik sowie den Naturwissenschaften und förderten ihn. Gaus studierte in Göttingen Mathematik und hatte bereits mi 22 Jahren seine Promotion abgeschlossen. Nach einer Zwischenstation in Braunschweig, wo er in Diensten des Herzogs von Braunschweig stand, kehrte Gaus 1807 nach Göttingen zurück und wurde dort Professor und Direktor der Sternwarte. Die Leistungen von Prof. Dr. Carl Friedrich Gauß hier alle aufzuführen würde diesen Rahmen sprengen. Seine Erkenntnisse in der Mathematik, der Geometrie, der Physik und der Astronomie sind bis heute wegweisend und von Bestand.

Eine seiner wegweisenden Erfindungen begleitete die Menschheit über 150 Jahre und forcierte die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung wesentlich. Es ist die elektronische Telegrafie, das erste drahtlose Nachrichtenübermittlungsverfahren überhaupt. Nachdem Michael Faraday 1832 die elektromagnetische Induktion entdeckt hatte, versuchten Gauß und sein Kollege Wilhelm Weber bereits ein Jahr später diese Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen. Ihre Versuche, Nachrichten durch unterschiedliche Spannungspulse, erzeugt durch Induktionsspulen, über größere Entfernungen zu übertragen, war bereits 1833 erfolgreich.

Standort der Sendeanlage dieser „Welturaufführung“ war das Physikum in der Göttinger Innenstadt, Standort der Empfangsanlage war die Sternwarte Göttingen. Eine Anmerkung zu dieser Göttinger Erfindung sei erlaubt: der Kasseler Israel Beer Josaphat machte 1833 in Göttingen eine Banklehre. Er ging nach England und baute ab 1851 in London unter dem Namen Paul Julius Reuter die gleichnamige, heute weltweit führende, Nachrichtenagentur auf. Ob dass Zufall war?

Noch heute zählt Carl Friedrich Gauß zu den bekanntesten und angesehensten Mathematikern weltweit und der Name Göttingen wird eng mit seinem Schaffen verbunden. Gaus starb 1855 in Göttingen und ist auch dort auf dem Albani-Friedhof bestattet. Sein Gehirn jedoch hat er der Wissenschaft „vermacht“. Es wurde entnommen und in der Georg-August-Universität konserviert. Schon mehrfach wurde es auf sein Rechenvermögen hin untersucht, letztmalig 1998, bisher aber ohne jeden besonderen Befund.

Telegrafie brauchen wir nicht mehr, zum Mond geflogen sind wir, aber unser Gehirn und somit unser geistiges Potential zu analysieren, müssen wir noch lernen. Es gibt noch viel zu tun!
Mehr Informationen gibt es unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Friedrich_Gauß

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Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2009

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Deutschland (k)ein Erfinderland von Bernd Sternal
Ein Abriss durch die Geschichte deutschen Erfindertums

mit biographischen Passagen sowie einigen Kommentaren und Einlassungen,
die hoffentlich zum Nachsinnen anregen
Deutschland (k)ein Erfinderland von Bernd Sternal

„Vergraben ist in ewiger Nacht der Erfinder großer Name zu oft. Was ihr Geist grübelnd entdeckte, nutzen wir; aber belohnt Ehre sie auch?“
Friedrich Gottlieb Klopstock (um 1760)


Der Autor Bernd Sternal (* 1956) ist gelernter Werkzeugmacher und Flugzeug-mechaniker sowie Dipl.-Ing. für Maschinenbau und Technologie. Er arbeitete als Manager in verschiedenen Branchen, war als Unternehmer, freiberuflicher Ingenieur und als Technologieberater tätig und er ist freier Erfinder mit zahlreichen nationalen und internationalen Patenten, Gebrauchs- und Geschmacksmustern. Seit 2006 ist er als Publizist und Autor tätig geworden. Mit dem Buch möchte er eine Brücke für Erfinder schlagen, sie aber auch aus seinem reichen Erfahrungsschatz schöpfen lassen. Auch möchte er einer breiten Leserschaft über das Erfindertum berichten, damit die Gesellschaft nicht vergisst, woher unser deutscher Wohlstand kommt und wie er zu erhalten ist. Denn erfolgreiche Erfinder sind auch Superstars, wenn auch fast immer im Verborgenen. Auch möchte er mit seinem Werk den Entschei-dungsträgern aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft einen Spiegel vorhalten. Und letztendlich hat er versucht, hoffentlich intelligente und machbare Vorschläge aufzuzeigen, um dem Erfindertum in Deutschland wieder den Stellenwert einzuräumen, den es verdient – eine Spitzenposition.
Buchauszüge hier >>> www.deutschland-kein-erfinderland.de