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Schriftstellerin Christa Johannsen

Elsa-Christa Betti Luise Johannsen wurde am 17. November 1914 in Halberstadt als Tochter eines Architekten geboren. Dort verlebte sie auch Ihre Kindheit und Jugend, besuchte die Schule und legte das Abitur ab. Dann ging sie nach Berlin, wo sie Philosophie studierte und anschließend auch promovierte.

Als Schriftstellerin war Johannsen ab etwa 1940 tätig. Noch in der Zeit des Nationalsozialismus trat sie dem Schutzverband Deutscher Autoren bei. Nach dem Krieg ging sie nach Blankenburg und war dort als Dozentin an der Fachhochschule für Bauwesen tätig. Zu jener Zeit trat sie auch in die CDU ein. Seit 1956 arbeitete sie als freischaffende Schriftstellerin, Übersetzerin und Mitarbeiterin der Zeitung Neue Zeit in Magdeburg.

Von 1963 bis 1969 leitete sie den Vorstand des Schriftstellerverbandes im Bezirk Magdeburg. Sehr intensiv engagierte sie sich für die Förderung des Lesens und die Nachwuchsförderung. Ab 1973 leitete sie Zirkel schreibender Arbeiter und die zur FDJ gehörende Gruppe Junge Prosaisten. Christa Johannsen war eine sehr vielseitige Publizistin. Neben ihrer Arbeit für zahlreiche Zeitungen, Zeitschriften schrieb sie Romane, Erzählungen, Krimis, Reportagen und Sachbücher, die in verschiedenen Verlagen erschienen.


Mit ihrem umfangreichen Roman „Leibniz” (1966) leistete sie einen wichtigen Beitrag zur Gattung des historischen Romans. In dem Erzählungsband „Der große wunderbare Fisch” (1974) wie schon in der Traumerzählung „Der Flug nach Zypern“ (1969) gestaltete sie besonders das Soziale und das Moralische.

Autobiographisch gefärbte Erzählungen über Herkunft und Elternhaus gaben Auskunft über das Woher und Wohin. Johannsen war stets bestrebt, im Sinne Erich Mühsams „Gedächtnis“ zu lehren, auch dann, wenn sie Kriminalromane schrieb. Einen letzten Höhepunkt erreichte sie mit dem autobiographischen Roman „Zeitverschiebungen” (1979), der kaleidoskopartig geschrieben ist und in dem viele Partikel miteinander zu spielen scheinen.

Zuweilen lud sie westdeutsche Autoren ein (Horst Krüger, Geno Hadlaub), erweiterte ständig ihre Weltsicht, liebte Sibirien und die USA und nahm es in Kauf, ohne Visum die USA zu besuchen auf den Spuren Albert Einsteins, dem ihr letztes Werk, das sie nicht mehr vollenden konnte, gewidmet sein sollte. Müde geworden, starb sie am 9. April 1981 allein in ihrer kleinen Magdeburger Wohnung.

Johannsen erhielt in der DDR eine Vielzahl von Auszeichnungen. 1966 erhielt sie die Johannes-R.-Becher-Medaille in Silber, 1974 den Erich-Weinert-Preis der Stadt Magdeburg, den Lion-Feuchtwanger-Preis der Akademie der Künste, die Ernst-Moritz-Arndt-Medaille und 1979 den Vaterländischen Verdienstorden in Bronze.

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Copyright der Fotos Wikipedia und der Texte Bernd Sternal 2014

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