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Chemiker Emil Wohlwill

Emil Wohlwill wurde am 24. November 1835 als Sohn eines jüdischen Lehrers in Seesen geboren. Seine Familie ging später nach Blankenburg, wo Wohlwill auch die Schule besuchte. 1851 ging er nach Hamburg, um dort das Johanneum und das Akademische Gymnasium zu besuchen.

Von 1855 bis 1860 studierte Wohlwill Chemie an den Universitäten Heidelberg, Berlin und Göttingen. Seine akademischen Lehrer rechnen wir heute zu den großen Naturwissenschaftlern des 19. Jahrhunderts: Es waren u. a. Kirchhoff und Bunsen in Heidelberg, Mitscherlich, Magnus und Rose in Berlin und schließlich Friedrich Wöhler in Göttingen, bei dem er mit einer Arbeit "Über isomorphe Mischungen der selensauren Salze" promovierte.

Nach seiner Rückkehr nach Hamburg unterrichtete er zunächst Physik und arbeitete als Handelschemiker. Schließlich bekam er eine Anstellung als analytischer Chemiker in der Elbhütten-Affiniergesellschaft. Seit 1873, als er auf der Wiener Weltausstellung die neue elektrodynamische Maschine von Gramme gesehen hatte, arbeitete er an der Entwicklung eines elektrolytischen Verfahrens zur Scheidung von Buntmetallen.

1875 wurde die erste von ihm entwickelte Anlage zur Scheidung von Kupfer und Silber in Betrieb genommen, und wenig später war er auch bei der wesentlich schwierigeren Raffination des Goldes auf elektrolytischem Wege erfolgreich. Dieses Verfahren ist in der Fachliteratur als "Wohlwill-Prozeß" oder "Wohlwillsche Goldelektrolyse" bekannt geworden und wird bis heute praktiziert.

Parallel setzte sich Wohlwill mit der Wissenschaftsgeschichte auseinander. Im Zentrum seiner Betrachtungen stand Galileo Galilei. Jahrelang arbeitete er an einem Buch über den Naturwissenschaftler, das letztendlich nie vollendet wurde. Ein erster Band erschien 1909 unter dem Titel „Galilei und sein Kampf für die copernikanische Lehre“, ein zweiter Band wurde aus dem Nachlass zusammengestellt und 1926 postum veröffentlicht.
Dr. Emil Wohlwill starb am 2.Februar 1912 in Hamburg.

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Copyright der Fotos Wikipedia und der Texte Bernd Sternal 2014

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