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Erfinder Dr. August Ephraim Kramer

August Ephraim Kramer – ein großer Erfinder aus dem Harz – den keiner kennt. Jeder weiß, wer Werner von Siemens ist, aber kaum einer kennt Kramer, dabei haben beide ähnliche bahn-brechende Erfindungen gemacht. Der eine wurde weltberühmt, der andere geriet in Vergessenheit.

August E. Kramer - Foto: wikipedia

Kramer wurde am 2. Februar 1817 als Sohn eines angesehenen Kaufmanns in Nordhausen geboren. Kramer besuchte in Nordhausen das Gymnasium, seine Begabung für naturwissenschaftliche Fächer hatte sich schon früh heraus kristallisiert. Daher studierte er Mathematik und Naturwissenschaften in Leipzig und Berlin und promovierte 1839.

1840 nahm Kramer eine Stelle als Gymnasiallehrer für Mathematik und Naturwissenschaften in Nordhausen an. Außerhalb der Schule beschäftigte er sich mit Versuchen der Experimentalphysik. Besonders angetan hatten es ihm der elektrische Strom und die sich entwickelnde Elektrotechnik. Ob Kramer bei seinen Versuchen von anderen Erfindern bezüglich der elektrischen Telegraphie inspiriert wurde oder ob ihm die Möglichkeiten dieser Technik parallel zu deren Arbeiten bewusst wurden, ist nicht überliefert.

Mit seinem einfachen und unkomplizierten elektromagnetischen Zeigertelegraphen, den er erstmals Ende Juli 1846 in Nordhausen vorführte, gilt er als Erfinder der elektrischen Telegraphie. Zwischen dem Gasthaus „Zur Stadt Hannover“ vor dem Altentor in Nordhausen und dem Gasthaus „Zum neuen Garten“ übertrug er Texte auf eine Entfernung von etwa 1,1 Kilometern. Im November 1846 zeigt er den Apparat in Berlin und tritt mit Alexander von Humboldt und Werner Siemens in Kontakt. Er hat dann sein erstes Modell an den Telegraphenbauer Leonhardt in Berlin verkauft. Da großes Interesse an seiner Erfindung von Eisenbahn-Gesellschaften und der preußischen Telegraphen-Kommission signalisiert wurde, forschte er weiter in dieser Richtung und entwickelte verbesserte Ausführungen. Im Mai 1847 installierte Kramer auf der Magdeburg-Leipziger Eisenbahn seinen Telegraphen, Ende 1847 von Köln-Deutz bis Minden für die Köln-Mindener Eisenbahn. Um sich seiner Erfindung widmen zu können, gibt er 1849 sein Schulamt auf. Wegen der wachsenden Konkurrenz beim Telegraphenbaus zieht sich Kramer aus diesem Gebiet zurück. Auch Werner von Siemens, dem er 1846 seine Erfindung vorgeführt hatte, war inzwischen in diesem Geschäft erfolgreich tätig.

Im Jahre 1853 heiratet er seine Cousine Sophia Amalia Kaiser und 1864 wird er Vater eines Sohnes namens Reinhold. 1858 baut sich Kramer in der heutigen Wallrothstraße 4 eine Villa. Hier arbeitet er wieder auf mathematischem Gebiet, wobei er sich besonders mit einer „allgemeinen Theorie der 2- und 3-teiligen astronomischen Fernrohrobjektive“ beschäftigt und dazu ein Buch veröffentlicht. Auch befasst er sich mit der Konstruktion elektrischer Uhren; seine Hauptleistung aber bleibt die Entwicklung des Zeigertelegraphen zu einem zuverlässigen nachrichtentechnischen Gerät. Am 18. März 1885 stirbt Kramer in Nordhausen.

Weitere Informationen unter: August Ephraim Kramer – Wikipedia

>>> Gastgeber um Nordhausen

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Copyright der Fotos Wikipedia und der Texte Bernd Sternal 2012

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